NICCI FRENCH

FRIEDA KLEIN: DIE NEUE SERIENHELDIN

Vor sieben Jahren wurde Frieda Klein in ›Blauer Montag‹ aus ihrem zurückgezogenen Leben gerissen und in eine Welt aus Verbrechen und deren Aufklärung versetzt, in die Romanserie, in der sie nur ungern die Hauptrolle spielt, nur widerstrebend ermittelt.

Als wir Frieda kennenlernen, arbeitet sie als Psychotherapeutin und ist überzeugt, dass es unmöglich ist, das Chaos und die Grausamkeit der äußeren Welt in den Griff zu bekommen: Wir können uns lediglich mit den Problemen unserer Psyche auseinandersetzen. Sie wohnt in einem kleinen düsteren Haus in London und ist Einzelgängerin, nach außen hin abweisend und absolut vertrauenswürdig. Sie leidet unter Schlaflosigkeit, bricht nachts zu Spaziergängen auf, will ihr Leben unter Kontrolle behalten. Doch die Ereignisse in ›Blauer Montag‹ verändern für immer ihre Existenz, mit ihnen beginnt eine Geschichte aus Hass, Gewalt und Obsession.

Jene Geschichte hat sich Wochentag für Wochentag weiterentwickelt. Mit diesem siebten und vorletzten Band, ›Blutroter Sonntag‹ (erscheint im Herbst 2017), ist sie fast fertigerzählt. Frieda und ihre Freunde – wenige, aber eisern zu ihr haltend – sind für immer von den Erfahrungen gezeichnet, die sie durchlebt haben, von den Fällen, in die Frieda verwickelt war – Fälle, die in dunkle und befremdliche Winkel der menschlichen Seele vorgedrungen sind. Frieda Klein hat die einzigartige Gabe, die furchtbaren Geheimnisse anderer Menschen ans Licht zu ziehen: Es ist Segen und Fluch zugleich. Und diesmal zieht der Fluch seine Kreise, und die Menschen, die sie liebt, sind bedroht.